Über mich

Sylvia Schulze, Jahrgang 1971
Verhaltensberaterin und Trainerin für Mensch-Hund-Beziehungen

 

Sylvia Schulze
Sylvia Schulze und Fee: Sprung durch die Arme
Sylvia Schulze und Yuko: Dogdance Vorführung
Sylvia Schulze und Fee: Logidance Vorführung
Sylvia Schulze mit Yuko und Fee
Gruppenvorführung
Sylvia Schulze mit Pray
Sylvia Schulze mit Lina und Tonka
 

Seit der Geburt meines Sohnes im Mai 2011 lebe ich mit meiner Familie zu der auch  ein Australien Cattle Dog und ein Sheltie gehören, in Seevetal-Meckelfeld.

Im Jahr 2005 erfüllte ich mir meinen Traum von einer eigenen Hundeschule und bin seitdem als hauptberufliche Hundetrainerin für Verhaltenstraining tätig. Die Hundeschule TonCane in Schleswig Holstein wurde von mir gegründet.Zuerst mobil und von 2008 bis 2014 zusätzlich mit eigenem Trainingsgelände in Hoisdorf. Im April 2014 habe ich mich entschieden, den Standort in Hoisdorf aufzugeben und im Raum Seevetal, Rosengarten noch einmal neu zu beginnen – ohne die langen Fahrzeiten von Niedersachsen nach Schleswig-Holstein.

Hunde begleiten mich fast mein ganzes Leben lang und dies wird sich hoffentlich niemals ändern. Bereits während meines 5. Lebensjahres vergrößerte sich unsere Familie: Neben einer Maus und einem Kaninchen zog eine kleine Boxerhündin bei uns ein. Unsere Biggi wurde 12 Jahre alt. Ca. 5 Jahre später, nachdem auch ein Pony, eine Katze und div. Fund-Wildtiere (immer nur zum Aufpäppeln) unsere Familie erweiterten, adoptierten wir eine junge Rottweilerhündin. Die kleine Sarah wurde leider sehr früh von einem Auto erfasst und verstarb. Einige Jahre später suchte ein Border Collie/Schäfi Mix Welpe dringend ein neues Zuhause und so lebten wieder zwei Hunde in unserer Familie. Bis dahin verlief die Hundeerziehung eher intuitiv aber durchaus erfolgreich – über mein vermeintliches „Können“ durfte ich jedoch einige Jahre später nachdenken. Im Jahr 2001, lernte ich den Hund meines Lebens, eine damals 5-jährige Rhodesian Ridgebackhündin, Tonka, kennen: Mein erster „wirklich“ eigener Hund (Hauptthemen: unerwünschtes Jagdverhalten und Trennungsstress). Im Jahr 2006 übernahm ich außerdem eine ca. 6-jährige Australien Cattle Dog Mixhündin, Lina, die schon das 4. Mal zurück ins Tierheim gebracht worden war (Hauptthemen: Ressourcenverteidigung und Angst vor Knallgeräuschen). Und 2009 erfüllte ich meinen Wunsch, einen Welpen aufzuziehen. Die kleine Australien Cattle Doghündin, Pray, bereicherte mein Leben (Hauptthemen: Territorialverhalten, stereotypes Verhalten, Aggressionsverhalten und leider unheilbar krank). 2010 suchte ein 2-jähriger Cattle Rüde dringend ein neues Zuhause (Hauptthema: schlechte Impulskontrolle und sehr verhaltensoriginell). So wurde ich Yukos 3. Frauchen. Im Jahr 2013 durfte wieder ein Welpe bei uns einziehen: Die kleine Sheltiehündin Fee(endlich ein Hund, der nur zu Luxusproblemen neigt). Ich wünsche mir, dass meine beiden Fellkinder, Yuko und Fee noch viele Jahre, gesund und fröhlich bei mir bleiben.

Es waren die schwierigen Hunde – welche ich anzuziehen scheine – denen ich es zu verdanken habe, dass ichmich von den konventionellen Wegen im Hundetraining verabschiedete, um über das Lernverhalten von Hunden neu nachzudenken und vor allem mich selbst weiterzubilden. Den Stein ins Rollen, brachte meine Rhodesian Ridgebackhündin – ohne sie, wäre ich niemals das geworden, was ich jetzt bin! Dieser Hündin verdankt die Hundeschule ihren Namen, denn ohne Tonka hätte ich Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold wahrscheinlich nicht kennengelernt. Und ohne Ute hätte ich niemals soviel über Hundeverhalten, das Zusammenspiel von Verhalten und Hormonen, wie Stress das Lernen beeinflusst und noch so unglaublich Vieles mehr lernen können.

Für mich ist eine regelmäßige Weiterbildung unerlässlich, denn gerade im Bereich des Hundeverhaltens wird intensiv geforscht und es werden immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen, die einen großen Einfluss auf die Trainingsmethoden haben (sollten). Um nicht betriebsblind zu werden und wirklich individuelle Entscheidungen für die jeweiligen Hund-/Mensch-Teams treffen zu können, bilde ich mich bei unterschiedlichen Referenten weiter. Bei der Auswahl der Referenten achte ich allerdings darauf, dass diese ebenfalls mit Markersignalen (Clicker und Co.) arbeiten.

Meine Vorlieben:

Meine größte Freude ist es, Menschen mit Hunden darin zu unterstützen, ihren Hund so zu sehen wie er tatsächlich ist und beide in ihrem persönlichen „Verhaltensrahmen“ so zu unterstützen, dass sie einen entspannten Alltag erleben können.

Mit meinen eigenen Hunden betreibe ich Tricktraining, starte ab und zu in den Funklassen auf Dogdanceturnieren, spiele Treibball, erarbeite Suchspiele, trainiere ein wenig mit Agilitygeräten, werfe Frisbees und feile immer wieder am Verhalten in Alltagssituationen herum. Für mich sind meine Hunde Familienmitglieder, Begleiter, Lehrmeister und eine unerschöpfliche Quelle an Lebensfreude.

Weiterbildungen:

Es sind wirklich viel zu viele um alle aufzuzählen, aber hier ist eine Auswahl der Referenten die ich besucht habe und auch immer wieder besuchen werde:

Denise Nardelli, Sabine Winkler, Beate Pötting, Dr. rer. Ute Blaschke-Berthold, Henrike Könneker, Christiane Wergowski, Nadja Steffen, Esther Schalke, Dr. Barbara Schöning, Harry W. Mac Nelly, Katharina Henf, Rolf C. Franck, Maria Hense, Ariane Ullrich, Günther Bloch, Sabrina Hoffmann, Dr. Udo Gansloßer, Attila Szkukalek, Corinn Anyanwu, Pia Gröning, Gerd Schreiber, Claudia Moser, Anja Fiedler und weitere.

In Memoriam

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