In Memoriam

Pray – meine „Motte“, mein „kleiner, roter Hund“ meine „Elfenhummel“
01.11.2008 – 07.07.2012

Pray
Pray
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Pray

Als Du 4 Wochen alt warst habe ich Dich kennengelernt – Du hast mit überkreuzten Vorderpfoten in meiner Hand gelegen… Mit 8 Wochen bist Du bei mir eingezogen und von diesem Tag an, lernte ich, was es heißt mit einer echten Granate und mit purer Lebensenergie mein Leben zu teilen! Stillstand gab es für Dich nicht – Entspannung mussten wir üben ☺

Ich werde niemals Deinen Gesichtsausdruck vergessen, als Du zum ersten Mal eine Biene entdeckt hast. Ich glaube, wenn Du einen Wunsch frei gehabt hättest, wärst Du gerne selbst geflogen, denn auch Vögel insbesondere für Krähen hast Du eine Leidenschaft entwickelt. Außerdem werde ich nie vergessen, wie sehr Du Dich über die Füße der Schaufensterpuppen im Kaufhaus gefreut hast, als Du noch ganz klein gewesen bist und Dein Blick, als Du gemerkt hast, dass die Füße gar nicht echt sind, war einfach herzerweichend.

Ja, Deine vielen Gesichter und Geräusche die Du fabrizieren konntest werde ich nie vergessen, manchmal nahm ich an, eine Taube im Wohnzimmer zu haben, aber nein, es war mein kleiner, roter Hund, der irgendetwas wollte. Ich habe noch nie soviel über einen Hund gelacht, wie über Dich, Du warst wirklich einmalig mit einem unglaublichem Willen – Du bist ein Hund gewesen, der Charakter hatte und zwar so einen, dass Du die Hauptfigur in einem Roman hättest werden können. Du warst ganz besonders, mein Hundebaby. Als Welpe bist auf dem Hundeplatz in Deinem „Welpenzwinger“ mit stolzer Körperhaltung, laut bellend hin- und her gelaufen, Dein Blick ging in den Himmel und ich glaube, Du hattest einfach Spaß daran Deine wirklich schreckliche Stimme zu hören.

Mein kleiner Hund, Du warst immer dort wo ich war, ohne dass es störte, Du warst da.

Ich danke Dir, dass ich Dich kennenlernen durfte und ich bin mir sicher, dass Du den Himmel auf Trab hältst und dort allen zeigst, was es heißt eine Elfenhummel zu sein. Ich wünsche dir grenzenlose Freiheit und Ausgeglichenheit mit riesigen Wiesen auf denen Du rennen und Bächen in denen Du planschen kannst.

Ich vermisse Dich – unsere Zeit war viel zu kurz!

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während die Tage verstreichen, werden sie Stein.
Du lachst und sprichst, als wenn nichts wäre,
sie scheinen geronnen zu Schaum,
doch Du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blumenmeer,
aber in Deinem Herzen ist eine Stelle, die blüht nicht mehr.
(Ricarda Huch)

Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, dann möchte ich, wenn ich sterbe, dahingehen, wo sie hingegangen sind.
(Will Rogers, 1897-1935)

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