Trainingsinhalte

Shiba Inu schaut zu seinem Menschen
Dalmatiner springt über Hürde - Agility
Portrait Border Collie
erwachsener Hund stoppt einen Welpen
Franz. Bulldogge und Jack Russel spielen
Deutscher Pinscher sucht seinen Gegenstand
Duck Tolling Retriever bringt Dummy
Freispiel im Schnee
 

Alle angebotenen Trainingseinheiten (insbesondere Einzelstunden) finden an öffentlichen Plätzen statt, d.h. dort, wo Sie das Problemverhalten Ihres Hundes feststellen. Unsere Basiskurse und Beschäftigungskurse finden ebenfalls an öffentlichen Orten statt, woraus ein optimales Trainingsergebnis resultieren kann, da immer wieder echte Ablenkungen (Jogger, andere Hunde, Autos usw.) im Training auftauchen können.

In unserem gesamten Training wird das Lernumfeld so geschaffen, dass für Hund und Mensch ein angenehmes Lernklima besteht, da nur dann ein positives Lernergebnis erzielt werden kann.

Wie bereits auf der Startseite beschrieben, ist es eine Frage der eigenen ethischen und moralischen Einstellung nach welchen Konzepten und mit welchen Trainingshilfen jeder einzelne trainieren möchte, allerdings ist eines unbestritten:

Verhalten beginnt im Gehirn! Und Gehirne können unter starkem Stress nicht effektiv arbeiten!

Im Gehirn werden alle Wahrnehmungen vom Hund (und auch von uns) bewertet und sortiert, z.B.

·        Kenn ich, ist ungefährlich –  könnte Neugier, Freude oder neutrales Verhalten auslösen
·        Kenn ich, ist gefährlich –  könnte Angst- oder Aggressionsverhalten auslösen
·        Kenn ich, das macht Spaß –  könnte Freude und sogar ein übersteigertes Erregungsniveau auslösen
·        Kenn ich nicht –  könnte Angst, Neugier oder Aggressionsverhalten auslösen

Dieses bewerten und sortieren löst eine Reaktion / ein Verhalten bei Ihrem Hund aus und dieses kann für Sie durchaus unerwünscht sein, so dass Sie die Reaktion Ihres Hundes auf bestimmte Auslöser gerne verändern würden. Wenn Training also in einem Umfeld stattfindet, in dem Ihr Hund Angst (z.B. vor Strafe oder vor anderen Hunden) hat oder wütend / aggressiv ist, sollten Sie davon ausgehen, dass das Lernvermögen Ihres Hundes verlangsamt sein kann oder gar nicht möglich ist. Ihr Hund ist dann nicht in der Lage auf zuvor erlernte Verhaltensweisen zurückzugreifen oder bereits negativ verknüpfte Situationen neu zu bewerten und ggf. neues (erwünschtes) Verhalten zu zeigen. Dies könnte übrigens auch passieren, wenn die Vorfreude auf etwas zu groß ist (z.B. ein Ball in der Hand).

Könnten Sie sich konzentrieren, wenn Sie wüssten, dass Ihre große Liebe, die Sie gerade erst kennengelernt haben in 5 Minuten vor Ihrer Tür stehen wird?

Könnten Sie sich konzentrieren, wenn Ihr Chef Sie in 5 Minuten zum Gespräch gebeten hat und Sie vermuten, dass er Ihnen das Arbeitsverhältnis kündigen wird?

Konzentrationsstörungen, die durch Stress entstehen, kann kaum jemand leicht abstellen. Auch Hunde schaffen das nicht. Dieses Wissen fließt in unser Training ein und daher berücksichtigen wir diese Gegebenheiten! Wir versuchen das Bewerten von bestimmten Reizen/Auslösern zu unseren Gunsten zu beeinflussen.

Nicht zu vernachlässigen ist gerade im Verhaltenstraining der aktuelle Gesundheitszustand Ihres Hundes, denn auch dieser beeinflusst das Verhalten und das Lernvermögen Ihres Hundes.

Stellen Sie sich vor, Sie sollen mit Zahnschmerzen etwas Neues erlernen.
Stellen Sie sich vor, Sie leiden seit mehreren Wochen unter Rücken- oder Kopfschmerzen und sollen an einer lauten und sehr gut besuchten Veranstaltung teilnehmen wo es auch dazu kommen kann, dass Sie in ein Gedrängel kommen.

Viele Menschen, würden versuchen, so einen Termin zu vermeiden. Hunde versuchen dies in der Regel auch, haben aber oft keine Möglichkeit, sich zu entziehen, da ihr Leben von uns gestaltet wird.

"Jedes Lebewesen, das wir mit Hilfe positiver Bestärker und einem Signal formen, wird verspielt, intelligent, neugierig und interessiert sich für uns." -Karen Pryor-

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