Philosophie

 
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Ein Hund sucht sich nicht aus wo und mit wem er leben wird sondern der Mensch entscheidet, ob er einem Hund ein Zuhause gibt und an welche Lebensumstände sich das Verhalten des Hundes anpassen muss. Hundeerziehung ist nichts anderes als das Verhalten an unsere Lebensumstände anzupassen. Jeder Hundebesitzer hat die Aufgabe, seinen Hund so zu trainieren, dass der Hund vor Gefahren wie z. B. Autos, Jägern, die Hufe von Pferden etc. geschützt ist. Außerdem sollte der Hund so trainiert sein, dass er auch für Hunde unerfahrene Menschen keine Bedrohung darstellt, um ein harmonisches miteinander zu ermöglichen.

Für uns ist es das Wichtigste, dass Hund und Mensch mit Verständnis, Konsequenz und Freude miteinander arbeiten und leben. Unser Training ist ausschließlich realitätsbezogen, da nur so effektive Ergebnisse erarbeitet werden können.

Wir möchten ihnen helfen, ihren Hund zu verstehen und mit ihm gemeinsam zu lernen. Wir arbeiten ausschließlich nach den Grundsätzen der Lernbiologie und verzichten auf Methoden wie Leinenruck, Nackenschütteln, "Alpharolle" usw., da unerwünschtes Verhalten nicht durch Unterdrückung dauerhaft "abgestellt" werden kann, sondern durch gezieltes Training verändert werden sollte um einen stetigen Lernerfolg zu erzielen.

Bei uns steht jedes einzelne Hund-Mensch-Team mit seinen individuellen Bedürfnissen im Vordergrund und nicht die Ausbildungsmethode. Wir gehen auf die individuellen Wünsche, Probleme und Charaktere ein. Dabei folgen wir den verhaltensbiologisch und lerntheoretisch begründeten Grundsätzen:

Ein Hund ist ein Tier und kein Mensch mit der Möglichkeit zum Lernen über Einsicht.
Ein Hund ist ein Tier und kein Mensch, der zwischen Gut und Böse unterscheiden kann.
Ein Hund ist ein Tier, das durch seine Motivationen lebt.

Training über positive Verstärkung ist genauso wirkungsvoll wie ein Training über Zwang, mit Zug- oder Stachelhalsbändern oder anderen Schmerz- oder Furchtverursachenden Trainingsmethoden. Dies ist wesentlich einfacher umzusetzen und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen. Wenn wir mit bestrafenden Mitteln arbeiten, reduzieren wir diese auf das notwendige Minimum.

Ziel unseres Trainings ist es, die Bezugsperson in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Hundes zu stellen und nicht das Futter, das Spielzeug, den Clicker, oder die Angst vor Strafe.

Wer einen Hund oder Affen, ja jedes höhere Säugetier wirklich genau kennt und trotzdem nicht davon überzeugt wird, dass dieses Ähnliches erlebt wie er selbst, ist seelisch abnorm.  - Konrad Lorenz -

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